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Was tun bei Datenklau?

SCHUFA-Sicherheitsexperten raten zu wirksamen Maß­nahmen für Identitätsschutz

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Identitätsschutz: So sorgen Sie für Ihre Sicherheit

Um Ihre Identität zu schützen und online sicher unterwegs zu sein, finden Sie hier einige wertvolle Tipps für Identitätssicherheit:

Sichere Passwörter

Verabschieden Sie sich von zu einfachen Passwörtern: 12345 ist zwar gut zu merken, aber gleichermaßen riskant. Verwenden Sie daher Passwörter mit einer Mindestlänge von acht Zeichen, welches Ziffern, große und kleine Buchstaben sowie Sonderzeichen kombiniert. Außerdem sollten wichtige Passwörter alle drei Monate geändert werden.

Nutzen Sie für verschiedene Online-Angebote jeweils ein anderes Passwort. Gerade das Passwort Ihres E-Mail-Account sollte nicht nur sicher, sondern ausschließlich hier genutzt werden. Der Grund: Bei vielen Services im Internet lässt sich das Passwort durch eine E-Mail an die hinterlegte Adresse zurücksetzen. Verfügt also ein Fremder über Ihr E-Mail-Konto, hat er auch Zugriff auf die meisten der anderen Dienste, die Sie online nutzen.

System aktuell halten

Achten Sie darauf, dass Ihr Betriebssystem sowie Ihr Browser stets auf dem neuesten Stand sind. Die Hersteller arbeiten kontinuierlich daran, Sicherheitslücken zu beseitigen. Davon profitieren Sie jedoch nur, wenn Sie die Updates regelmäßig installieren. Windows bietet hierfür die Möglichkeit, automatisch nach Software-Patches zu suchen und diese ebenfalls automatisiert zu installieren. Bei Apple iOS empfiehlt es sich, auf die Update-Hinweise zu achten und diese auszuführen.

Um im Internet sicher zu surfen, sollten Sie außerdem auf verschiedene Browser-Programme setzen. Wickeln Sie beispielsweise Ihre Online-Bankgeschäfte in einem Browser ab, den Sie ausschließlich dafür nutzen. Identitätsschutz-Experten raten zu Mozilla Firefox und Google Chrome.

Virenschutz: Firewall und Anti-Viren-Software

Nutzen Sie eine Firewall und ein Anti-Viren-Software. Die Anti-Viren-Software durchsucht Ihren Computer nach gefährlichen Programmen und infizierten Dateien. Wird ein bekannter Virus oder Trojaner gefunden, sorgt das Programm für die Löschung der betroffenen Datei. Die Firewall kontrolliert den Datenverkehr Ihres Computers von und zum Internet und verhindert gegebenenfalls, dass Fremde von außen Zugriff auf Ihr System erhalten.

Was für Aktualisierungen bei Betriebssystem und Browser gilt, hat auch für Firewall und Anti-Viren-Software höchste Priorität: Halten Sie die Schutzprogramme auf dem aktuellen Stand. Bei den meisten Programmen gibt es auch hier die Möglichkeit automatischer Updates.

Achtsamkeit bei E-Mails und beim Surfen im Internet

Gerade bei E-Mails lohnt sich mit Blick auf den Schutz Ihrer Identität ein gesundes Maß an Misstrauen. Öffnen Sie keine E-Mails oder Anhänge, deren Absender Ihnen fremd ist oder denen es an Plausibilität fehlt. Mails mit Anhängen deren Datei-Endungen .pif, .exe oder .bat enthalten, sollten sie direkt und ungelesen löschen. Knifflig wird es bei Phishing-E-Mails. Sie ahmen das vertraute Design eines etablierten Unternehmens nach. Ist eine solche E-Mail gut gemacht, fällt es oft schwer zu entscheiden, ob sie zum Beispiel von Ihrer Bank oder einem Betrüger stammt.

Es gibt verschiedene Hinweise, die dabei helfen, Phishing zu entlarven. Werden Sie nicht mit Ihrem Namen angesprochen, sondern lautet die Anrede „Sehr geehrter Kunde“, ist dies ein Indiz für einen Phishing-Versuch. Einen weiteren Hinweis bieten außerdem die Inhalte von Phishing-E-Mails. Werden Sie dazu aufgefordert, persönliche Daten bereitzustellen – z. B. über eine angegebene Telefonnummer oder Internetadresse – können Sie von Phishing ausgehen. Sind Sie unsicher, ob die E-Mail von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt, kontaktieren Sie den entsprechenden Anbieter oder suchen Sie im Internet nach dem Absender oder dem Betreff der E-Mail.

Nicht nur bei E-Mails, sondern auch beim Surfen im Internet ist Aufmerksamkeit gefragt. Immer häufiger tauchen gefälschte Webseiten auf, die – wie beim Phishing per E-Mail – das Design des Originals imitieren, z .B. von Banken. Um betrügerische Seiten zu erkennen, reicht meist ein Blick auf die Adresse: Bei Phishing-Websites weichen diese von der URL des Originals ab.

Kommunikation im Internet: Verschlüsselung und sensible Daten getrennt versenden

Falls möglich sollten Sie bei der Kommunikation über das Internet auf verschlüsselte Angebote zurückgreifen. Am Smartphone eigenen sich dafür Messenger-Apps wie beispielsweise Threema und Whats App.

Grundsätzlich sollte man beim Senden von E-Mails mit persönlichen Daten darauf achten, Login-Daten – also Nutzername, E-Mail-Adresse und Passwort – nicht gemeinsam innerhalb einer E-Mail zu versenden. Besser sind zwei Mails, auf welche man die Daten aufteilt, oder sogar die Nutzung zweier verschiedener Kommunikationswege. Beispiel: Nutzername per E-Mail, Passwort per SMS.

Soziale Netzwerke: Persönliche Daten und Einstellungen

Viele Nutzer fühlen sich in den sozialen Netzwerke unter Freunden und teilen deshalb dort viele persönliche Informationen. Was häufig nicht bedacht wird: Auch in den sozialen Netzwerken sind Betrüger unterwegs, die direkt auf Ihre Daten zugreifen oder sich per Betrug Zugang verschaffen können – zum Beispiel über gefälschte Profile. Daher sollten Sie mit Ihren personenbezogenen Daten vorsichtig sein.

Machen Sie sich mit den Privatsphäre-Einstellungen der verschiedenen sozialen Netzwerke vertraut. Grenzen Sie ein, welche Nutzergruppen welche Inhalte sehen dürfen. So können Sie Ihre Identität schützen und vermeiden, dass persönliche und vertrauliche Daten ungewollt für jeden sichtbar sind.

Umgang mit wichtiger Post

Doch auch offline bestehen Gefahren für Ihre persönlichen Daten. Schreddern Sie Ausdrucke wichtiger personenbezogener Informationen, die Sie z. B. per Post erhalten haben, und werfen Sie diese nicht einfach in den Müll.

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