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Was tun bei Datenklau?

SCHUFA-Sicherheitsexperten raten zu wirksamen Maß­nahmen für Identitätsschutz

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Mehrere Banken sperrten die Kreditkarten der betroffenen Kunden

Schon wieder Datenklau im großen Stil

So schützen Sie Ihre persönlichen Daten!

„Kartennummern gestohlen“, „Kundenadressen veröffentlicht“, „Zugangsdaten gehackt“ – fast täglich sind solche Nachrichten zu lesen, denn immer wieder entwenden Cyber-Kriminelle persönliche Daten. Wer im Internet aktiv ist, läuft Gefahr, Opfer von Datendiebstahl zu werden. Ein verlässlicher Schutz der eigenen Identität ist daher unerlässlich.

So beugen Sie Datenklau vor

Datendiebstahl: Was ist das?

Eine zunehmend digitalisierte Welt hat nicht nur Vorteile. Auch Kriminelle nutzen das Internet verstärkt für ihre Zwecke. Ihr Mittel: Datendiebstahl.

Über verschiedenste Methoden, online wie offline, versuchen Betrüger an die personenbezogenen Daten von Menschen zu kommen und später für illegale Zwecke zu nutzen.

Das Problem wird vielen häufig erst dann bewusst, wenn über einen Datenskandal berichtet wird. In den meisten Fällen jedoch findet Datendiebstahl im kleineren Maßstab statt. Betroffene sind dann Privatleute, denen persönliche Daten entwendet wurden. Das mediale Echo bleibt häufig aus – obwohl die Zahl der Fälle rasant ansteigt.

Datenklau und Internetkriminalität in Zahlen

Die polizeiliche Kriminalstatistik weist für 2015 in Deutschland rund 46.000 Fälle von Cyberkriminalität im engeren Sinne aus. Betrachtet man alle Fälle mit „Tatmittel Internet“, steigt die Zahl sogar auf fast 250.000.1 Berücksichtigt sind in diesen Zahlen jedoch nur polizeilich registrierte Fälle. Opfer von Cyberkriminalität erstatten oft keine Anzeige, z. B. weil Reputationsverlust befürchtet wird oder der Schaden nicht bemerkt oder als zu gering erachtet wird. So hat eine Studie in Niedersachsen bereits 2013 errechnet, dass nur rund jeder zehnte Fall aktenkundig gemacht wurde.2 Somit dürften die tatsächlichen Fälle von Cyberkriminalität um ein Vielfaches über den genannten liegen.

Schäden durch Internetkriminalität in Deutschland

Nach einer repräsentativen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung aus dem Jahr 2015 gehen die jährlichen Schäden durch Internetkriminalität in die Milliarden. In den vier besonders bedeutenden Kategorien Phishing, Identitätsbetrug, Waren- und Dienstleistungsbetrug sowie Angriffe mit Schadsoftware belaufen sie sich auf 3,4 Milliarden Euro.3

Die SCHUFA informiert

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie umfangreiche Informationen zu den Themen Datendiebstahl und Identitätsschutz. Wir zeigen Ihnen, für welche Ihrer Daten sich Cyber-Kriminelle interessieren. Wir stellen die Methoden vor, mit denen sie versuchen, an Daten zu kommen. Außerdem erhalten Sie Experten-Tipps für den Schutz Ihrer Identität und Ihrer persönlichen Daten im Internet. Darüber hinaus stellen wir Ihnen meineSCHUFA plus vor. Das Paket für Identitätsschutz mit System sorgt für mehr Sicherheit im Internet.

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1 Quelle: PKS Bundeskriminalamt 2015

2 Bundeslagebild Cybercrime 2013, www.bka.de

3 DIW-Studie „Tatort Internet: Kriminalität verursacht Schäden in Milliardenhöhe“

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